Schnelle Sicherheit

Neuer Test erkennt Gebär­mut­ter­hal­skrebs frühzeitig und schnell

Ein neuer Kreb­stest schafft bei einem Ver­dacht auf Gebär­mut­ter­hal­skrebs schnell und zuver­läs­sig Klarheit. In Koop­er­a­tion mit der Uni­ver­sität Jena wurde ein Nach­weisver­fahren entwick­elt, das in weni­gen Tagen ein­deutig klärt, ob Kreb­svorstufen vor­liegen. Den dafür notwendi­gen Abstrich kann jeder Fraue­narzt durch­führen. Ein oper­a­tiver Ein­griff ist nicht erforder­lich. Auf­fäl­lige Vor­sorge­be­funde verun­sich­ern bisher viele Frauen, weil sie danach monate-, oft jahre­lang unter Beobach­tung bleiben, bis eine ein­deutige Diag­nose vorliegt.

In weni­gen Tagen Gewissheit

Seit Anfang 2020 klären Frauen ab 35 Jahren bei ihrem Fraue­narzt alle drei Jahre mit einem soge­nan­nten Pap-Abstrich und einem HPV-Test, ob ein Kreb­srisiko besteht. Streng genom­men weisen Pap– und HPV-Tests aber nicht nach, ob sich Kreb­szellen entwick­elt haben. Diese Lücke kön­nen Frauenärzte nun schließen. Der Nach­weis erfolgt hier über kreb­styp­is­che Verän­derun­gen am Zeller­bgut des Gebär­mut­ter­halses. Zuletzt wurde dieser neue Diag­noseansatz zweimal mit dem Inno­va­tion­spreis Thürin­gen ausgezeichnet.

Bei Früherken­nung bessere Heilungschancen

Gebär­mut­ter­hal­skrebs gehört für Frauen neben Tumoren der Brust, der Eier­stöcke und des Gebär­mut­terkör­pers zu den häu­fig­sten Kreb­s­for­men. Seit den 1970er Jahren kon­nte das Aufkom­men an Kreb­sneuerkrankun­gen am Mut­ter­mund stark gesenkt wer­den. Regelmäßige gynäkol­o­gis­che Unter­suchun­gen helfen, verdächtige Zel­lverän­derun­gen am Mut­ter­mund frühzeitig zu erken­nen. Je früher solche Verän­derun­gen ent­deckt wer­den, desto besser fallen die Chan­cen auf eine erfol­gre­iche Behand­lung aus.

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Test unter: www.gyntect.com