Emil Nolde – „die Menschen sind meine Bilder“

Kabi­nett: 33 Keramiken des Malers zu sehen

Die 63. Jahre­sausstel­lung auf See­büll wid­met sich inten­siv der Darstel­lung des Men­schen in Emil Noldes Werk. Ins­ge­samt rund 120 Werke, viele davon erst­mals in der Öffentlichkeit zu sehen, geben im Wohn– und Ate­lier­haus See­büll einen Ein­blick in das vielfältige Werk. Zu den Höhep­unk­ten zählt die Schenkung eines Gemäldes aus dem Spätwerk: „Kleine Son­nen­blu­men“, 1946. Ein Kabi­nett mit 33 Stücken ist der Keramik des Malers gewid­met.
In Emil Noldes umfan­gre­ichem Œuvre nehmen – neben den Werken mit Blu­men, Land­schaften und Meeren – Bilder mit Men­schen und Fig­uren einen bedeu­ten­den Stel­len­wert ein. Sie finden sich über alle Gat­tun­gen hin­weg in Gemälden, Aquarellen, Zeich­nun­gen und der Druck­graphik, und dies von Anbe­ginn seines kün­st­lerischen Schaf­fens an. Nolde selbst betont die Wichtigkeit dieses Werkkom­plexes mehrfach in seinen Schriften und Briefen: „Die Men­schen sind meine Bilder“, schreibt er in seiner Autobiographie.

Die Ausstel­lung ist vom 1. März bis 30. Novem­ber 2019, täglich 10.00 bis 18.00 Uhr, geöffnet.

Nolde Stiftung See­büll
See­büll 31, 25927 Neukirchen
Tele­fon 04664–98 39 30
www.nolde-stiftung.de

Foto: Hel­mut Kunde

 

 

 


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